Informationen zur Preisanpassung für Wärmespeicherstrom

Bedarfsart

Änderung Verbrauchspreis

in Cent/kWh
netto 

Änderung Verbrauchspreis

in Cent/kWh
brutto

Verbrauchspreis ab 1.1.2027

in Cent/kWh
netto

Verbrauchspreis ab 1.1.2027

in Cent/kWh
brutto

Preise für Wärmespeicherstrom im Hochtarif

+1,57

+1,87

29,787

35,45

Preise für Wärmespeicherstrom im Schwachlasttarif

+1,57

+1,87

22,907

27,26

Fragen & Antworten zur Preisanpassung Wärmespeicherstrom

Die Verbrauchspreise für Wärmespeicherstrom steigen zum 1.1.2027 in der Grundversorgung und daran angelehnten Sondertarifen um 1,87 Cent/kWh auf 35,45 Cent/kWh im Hochtarif und 27,26 Cent/kWh im Schwachlasttarif (jeweils brutto). Betroffen sind Kunden im Netzgebiet von MITNETZ STROM. 

Die Grundpreise ändern sich nicht. 

Die Verbrauchs- und Grundpreise für Wärmepumpenstrom bleiben konstant. 

 

 

Die jährlichen Kosten für einen Wärmespeicherkunden in der Grundversorgung mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 7.600 kWh im Netzgebiet von MITNETZ STROM betragen nach der Preisanpassung rund 2.344 Euro. Dies entspricht Mehrkosten von 146 Euro. 

Angaben jeweils brutto

Nein, die Verbrauchspreise für private und gewerbliche Stromkunden in der Grundversorgung und daran angelehnten Sondertarifen im Netzgebiet von MITNETZ STROM bleiben konstant. 

Bei Kunden außerhalb des Netzgebietes oder mit auslaufenden Preisgarantieverträgen können sich die Verbrauchspreise je nach Region und vertraglicher Bindung individuell ändern.

Nein, wir ermitteln Ihren Zählerstand rechnerisch zum Stichtag, sodass Sie nichts tun müssen. 

Wenn Sie möchten, können Sie uns Ihren aktuellen Zählerstand zum 31.12.2026 jedoch online unter enviaM.de/zählerstand mitteilen. 

Wir passen Ihren Abschlag nur an, wenn die Abschlagsanpassung monatlich einen Wert von 3,- Euro überschreitet und wenn bis zur nächsten Jahresrechnung ein Zeitraum von mehr als 3 Monaten besteht. 

Sollte dies nicht der Fall sein, berücksichtigen wir mit der Jahresrechnung die neuen Preise und gleichen den Differenzbetrag aus. In diesem Zuge erstellen wir Ihnen zugleich einen neuen Abschlagsplan.

Kunden sollten sich bei Zahlungsschwierigkeiten unverzüglich an uns wenden, damit wir zusammen eine Lösung zu finden. Ein individueller Abschlagstermin, Stundung oder Ratenzahlung bei Abschlag und Jahresrechnung können helfen, die finanzielle Situation der Kunden zu entspannen.

Auch einige Sozialbehörden gewähren eventuell finanzielle Zuschüsse oder übernahmen Energiekosten ganz oder teilweise. Betroffene Kunden sollten sich dazu bei der für sie zuständigen Sozialbehörde (Agentur für Arbeit, Eigenbetrieb für Arbeit, Schuldnerberatungen wie die Caritas usw.) informieren.

Unsere Kunden können neben den Abschlägen freiwillige Sonderzahlungen (z. B. staatliche Energiepausschale) vornehmen. Diese Einmal-Zahlung kann eine hohe Jahresrechnung vermeiden.

Unter www.enviaM.de/zahlung haben wir Ihnen umfangreiche Informationen und Tipps zum Thema Zahlungsschwierigkeiten zusammengestellt.

Wertvolle Tipps bei Zahlungsschwierigkeiten geben auch die Verbraucherzentralen.



Nein, wir setzen Strom- oder Gassperrungen nicht aus. Wir möchten jedoch nach Möglichkeit vermeiden, dass es überhaupt erst dazu kommen muss. Kunden, die befürchten, ihre monatlichen Abschläge oder Nachzahlungen im Rahmen der Jahresrechnung nicht zahlen zu können, sollten sich schnellstmöglich bei uns melden. Gemeinsam lässt sich in den meisten Fällen eine individuelle Lösung finden. Diese reichen von der Vereinbarung eines individuellen Abschlagstermins bis hin zur Stundung oder Ratenzahlung. 

Auch einzelne Sozialbehörden übernehmen unter Umständen die Kosten oder geben finanzielle Zuschüsse. Bitte informieren Sie sich dazu bei der für Sie zuständigen Behörde (z.B. Agentur für Arbeit, Eigenbetrieb für Arbeit, Schuldnerberatungen wie die Caritas usw.).

Auch die Bundesnetzagentur hat hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Umfangreiche Informationen zu den Themen Zahlungsschwierigkeiten, Stromsperrung und Gassperrung finden Sie auch unter www.enviaM.de/zahlung.

Einige Sozialbehörden gewähren finanzielle Zuschüsse oder übernehmen die Energiekosten. Bitte informieren Sie sich dazu bei der für Sie zuständigen Sozialbehörde (Agentur für Arbeit, Eigenbetrieb für Arbeit bzw. Jobcenter, Sozialamt oder Schuldnerberatungen wie die Caritas usw.). Eine Übersicht wichtiger Anlaufstellen sowie weitere Informationen zum Thema Zahlungsschwierigkeiten finden Sie unter www.enviaM.de/zahlung. 

Wertvolle Tipps bei Zahlungsschwierigkeiten geben auch die Verbraucherzentralen. Sie bieten meist kostenfreie Beratungen an und können Auskunft darüber geben, welche Behörde im jeweiligen Fall der richtige Ansprechpartner ist.