Die Spedition ELOS in Zwickau verfügt jetzt über eine eigenen Lademöglichkeit für Elektro-LKW, der auf dem Firmengelände auch für externe Nutzer zugänglich ist. Mit der Inbetriebnahme setzt enviaM ihr erstes Projekt zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für Nutzfahrzeuge um. Für die Zukunft ist geplant, weitere Lademöglichkeiten für Elektro-LKW speziell in Kombination mit PV-Anlagen und intelligentem Energiemanagement in der Region zu schaffen.
Die Spedition ELOS in Zwickau hat 45 Laster im Bestand. Neu dabei ist ein Elektro-LKW, der täglich zwischen 300–400 Kilometer im Verteilerverkehr absolviert. Für den Ladestrom nutzt die Spedition eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 516 kWp (Kilowatt peak). In Kombination mit einer Ladesäule von 400 kW Leistung kann die LKW-Batterie in 1,5 Stunden vollständig geladen werden.
Thomas Bauer, ELOS-Geschäftsführer ist begeistert: „Für uns bedeutet der eigene Ladepunkt auf unserem Firmengelände nicht nur Zeit-, sondern auch Kostenersparnis, da wir vor Ort laden und unseren eigenerzeugten Strom sinnvoll nutzen können.”
Mit dem enviaM-Energiemanagementsystem kann das Unternehmen überschüssigen Strom aus der Eigenerzeugung für das kostengünstige Laden des e-LKW nutzen und CO₂-Emissionen sparen. Sobald die PV-Anlage mehr Energie erzeugt, als auf dem Speditionsgelände verbraucht wird, startet das System automatisch den Ladevorgang des LKW und nutzt die überschüssige Solarenergie zur Batterieladung. Bei Bewölkung wird pausiert, um einen unnötigen Bezug aus dem Stromnetz zu vermeiden. Wird der LKW bis Sonnenuntergang nicht vollständig mit PV-Energie geladen, sorgt das Energiemanagement in der Nacht für ein schonendes, langsames Nachladen über das Stromnetz. Das schützt die Batterie und senkt gleichzeitig die Netzentgelte für den Spediteur deutlich.
Die Planung und Umsetzung inklusive Lieferung der Ladestation wurde mit der Firma Elektro Pregler umgesetzt. Die Betriebsführung und den Service übernimmt enviaM.