Das richtige Elektroauto finden

So gelingt der Umstieg aufs E-Auto

So einfach funktioniert es!

So gelingt der Umstieg aufs E-Auto

Welche Förderungen gibt es beim Umstieg aufs E-Auto und was gilt es danach zu beachten? Wir zeigen Ihnen mit unserer eCheckliste, worauf es wirklich ankommt, wenn Sie ab jetzt elektrisch fahren wollen.

  • E-Autos sind in der Anschaffung teurer, aber günstiger im Betrieb
  • Eine Lademöglichkeit  im Umfeld ist wichtig
  • Fahrer von E-Autos genießen viele praktische und finanzielle Vorteile

Das sind die Vorteile eines E-Autos

Mit einem Elektroauto ist man lokal emissionsfrei unterwegs. Laden Sie konsequent Strom aus regenerativen Energiequellen (100% Öko- oder Naturstrom), fahren Sie grundsätzlich CO2-neutral.

Außerdem geht ein E-Auto richtig sparsam mit der eingesetzten Energie um. Denn 70-75% der eigesetzten Energie kommen bei einem E-Auto auf der Straße an. Mehr dazu im Abschnitt zum Elektromotor. Das schafft kein Verbrenner. Denn Benziner und Diesel kommen lediglich auf 15-20%. Der Rest geht als Wärme oder Reibungsverlust verloren.
Elektroautos sind somit im Betrieb bis zu 60% sparsamer. Die Kilometerkosten sind deutlich geringer, die Servicekosten fallen kleiner aus oder gar nicht an.
Freude kommt auch beim Fahren auf: Durch das hohe Drehmoment, das in allen Drehzahlbereichen zur Verfügung steht, beschleunigt ein E-Auto ziemlich sportlich. Das überrascht die meisten am Anfang und macht richtig Spaß. Welche Formen von Elektroautos es gibt, haben wir bereits hier für Sie übersichtlich erklärt.

Wie lang halten die Akkus?

Die Lebensdauer eines Elektroautoakkus ist begrenzt. Ein Alterungseffekt tritt ähnlich wie bei Smartphones auf. Im Gegensatz zu diesen Akkus geht man davon aus, dass eine Lithium-Ionen-Batterie für ein E-Auto für 1000 und 3000 Ladevorgänge ausgelegt ist. Lädt man also die Batterie immer für eine Reichweite von 350km auf und das 1000 Mal hintereinander, muss der Akku wahrscheinlich nach 350.000km ausgetauscht werden.

Die Autohersteller geben für ihre verbauten Akkus verschiedene Garantiezeiträume an. Üblich sind heute Laufzeiten zwischen 5 und 10 Jahren bzw. 100.000 bis 400.000 km. Wichtig: Mit Ablauf dieser Zeit bzw. der gefahrenen Strecke ist die Lebenszeit des Akkus noch nicht vorbei. Es wird garantiert, dass der Akku eine Restkapazität zwischen 70% und 80% hat! Sollte er dann für ein Fahrzeug ungeeignet sein, kann er immer noch im „Second-Live“ als Pufferspeicher genutzt werden oder im „Third-Live“ recycelt und für die Produktion von neuen Akkus genutzt werden.

Zusammenfassung:

  • mögliche Ladevorgänge: 1000-3000
  • Garantiezeiträume Hersteller: 5-10 Jahre oder 100.000 – 400.000km
  • Restkapazität nach Ablauf der Garantie: 70-80%
  • Mögliche Nutzung “alter” Akkus: Pufferspeicher, Recycling für neue Akkus

So funktioniert ein Elektromotor

Große und kleine Elektromotoren werden überall auf der Welt eingesetzt – vom Spielzeug bis hin zum E-Auto. Das Prinzip ist ganz einfach: Die elektrische Energie erzeugt ein Magnetfeld, dessen Energie wiederum in eine Drehbewegung umgesetzt wird.

Die beiden wichtigsten Teile sind dabei der Stator und der Rotor. Wirken wechselnd abstoßende und anziehende Kräfte auf den Rotor, dreht er sich. Und mit dieser Rotation fährt das E-Auto.
Ein Elektromotor kommt zudem ohne Kupplung und Getriebe aus. Das Drehmoment – also die Kraft des Motors – steht nahezu vollständig ab der ersten Umdrehung zur Verfügung. Und Elektromotoren sind kleiner, bestehen aus weniger Bauteilen und lassen sich auch als Generator nutzen. Der Motor - im Generatorbetrieb - bremst das Fahrzeug nicht nur ab, sondern erzeugt damit elektrische Energie und lädt die Batterie wieder auf. Das Prinzip nennt sich Rekuperation. Durch eine vorausschauende Fahrweise wird die Bremsenergie wieder zurückgespeist und kann so die maximale Reichweite um bis zu 30% erhöhen.

Laufende Kosten eines E-Autos

Bereits bei den Betriebskosten spart man gegenüber einem Verbrenner. Diese sind deutlich geringer: Auf 100 Kilometer gerechnet kostet der Strom für ein E-Auto deutlich weniger als die Hälfte wie der Treibstoff eines Verbrenners. 

Noch günstiger wird es, wenn man zu Hause mit einem vergünstigen Stromtarif speziell für Elektrofahrzeuge lädt (MEIN AUTOSTROM zuhause). Eigentümer einer Photovoltaikanlage sparen ebenfalls.
Dazu kommen noch die niedrigeren Wartungskosten, da Dinge wie Ölwechsel komplett wegfallen und auch Verschleißteile wie Bremsen weniger häufig erneuert werden müssen. Teure Reparaturen von Keil- oder Zahnriemen und der Abgasanlage entfallen auch.

Bezüglich der Kfz-Versicherung gibt es vor allem eins zu beachten: Die Versicherung sollte auch den Akku mit einbeziehen. Diese deckt dann nämlich Schäden durch Fremdeinwirkung ab. Wer den Akku hingegen gemietet hat, kann auch auf diese Zusatzversicherung verzichten.

Elektroauto laden

Elektroauto sicher zuhause laden

Wozu brauche ich eine Ladestation? Ich habe doch Steckdosen zuhause. Eine haushaltsübliche Steckdose (Schuko-Steckdose) ist nicht dafür ausgelegt, mehrere Stunden mit einer Ladeleistung von 2,3 kW heiß zu laufen. Die kann schlimmstenfalls zu einem Kabelbrand führen. Sicher laden Sie mit einer eigenen Wallbox. Erfahren Sie mehr.

So finden Sie die nächste Ladestation

Um Ladestationen auf der Route oder am Zielort zu finden, muss man sich keine Sorgen mehr machen. Moderne E-Fahrzeuge sind mit Routenplanungssystemen ausgestattet, welche ein Optimum aus Reise- und Ladezeit bilden und im fließenden Verkehr sich laufend aktualisieren.

Einzelne Hersteller sind mit der IT-Entwicklung noch nicht so weit, wodurch der lästige Blick in die Lade-App noch erforderlich ist. Wie an der Ladesäule die Anmeldung und Abrechnung funktioniert, ist ebenfalls in der Lade-App ersichtlich. App-Store und Play-Store bieten ein breite Auswahl von Lade-Apps an.

Tesla-Fahrern steht ein eigenes Netz an Schnellladestationen zur Verfügung. Die sogenannten Supercharger können das Fahrzeug in kurzer Zeit mit großen Strommengen versorgen. Zudem kommuniziert das Fahrzeug von selbst mit der Ladesäule und die Abrechnung erfolgt über die hinterlegte Kreditkarte.

Checkliste E-Auto

Diese Fragen sollten Sie sich stellen:

  • Soll das E-Auto einen Verbrenner vollständig ersetzen oder nur für Kurzstrecken dienen?
  • Welche Strecke muss täglich/regelmäßig gefahren werden?
  • Welche Möglichkeiten zum Laden an meinem gewöhnlichen Stellplatz habe ich
  • Kann ich bei meinem Arbeitgeber das E-Auto laden?
  • Möchte ich einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und emissionsfrei fahren?
  • Welche funktionalen Bedürfnisse muss das Auto erfüllen (Anhängekupplung,/DC-Ladeleistung etc.)?
  • Kann ich noch von Förderungsmaßnahmen profitieren?

So werden Sie elektromobil:

  • Probefahrten machen
  • über Lademöglichkeiten zuhause informieren (Wallbox)
  • Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz anfragen
  • Umweltbonus beantragen

Wenn Sie in naher Zukunft auf ein E-Auto umstiegen, kommen Sie in den Genuss von vielen Vorteilen. Daher lohnt sich ein Blick auf die aktuellen und im kommenden Jahr erscheinenden Modelle. Zwar gibt es ein paar Dinge zu beachten, aber der Wechsel lohnt sich. Wenn Sie Fragen zum Umweltbonus, einer eigenen Wallbox oder passenden Tarifen für den Ladestrom haben, dann schreiben Sie uns. Wir unterstützen Sie!

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