Mädchen trinkt aus Wasserhahn

Energiekosten sparen beim Wasserverbrauch

Warmes Wasser wird vorrangig fürs Baden und Duschen sowie beim Putzen und Reinigen verwendet. Durch einfache Tipps kann dabei der Verbrauch stark gesenkt und viel Energie gespart werden.

 

Grafik mit Wasserverbrauch
Quelle: BDEW

Wasser im Alltag sparen und somit Energiekosten senken

Im Badezimmer Wasserkosten senken

  • Duschen statt Baden
    Duschen statt Baden spart sehr viel Energie und Wasser. Wird ein Sparduschkopf befestigt, wird außerdem nur die Hälfte an Wasser verbraucht.
  • Wasserhahn ausstellen
    Beim Duschen und Zähneputzen muss außerdem nicht immer Wasser fließen. Beim Einseifen unter der Dusche oder während des Zähneputzens kann der Wasserhahn geschlossen werden.
  • Verwenden eines Einhebelmischer statt einer Zwei-Griff-Armatur
    Die Wassertemperatur kann schneller reguliert werden, wenn Sie einen Einhebelmischer statt einer Zwei-Griff-Armatur verwenden. Dadurch können Sie Wasser und Energie sparen.

In der Küche Wasser sparen

  • Spülmaschine statt Handwäsche
    Beim Kauf von einzelnen Küchenutensilien sollten Sie darauf achten, ob diese spülmaschinenfest sind. Denn von Hand spülen verbraucht sowohl mehr Energie als auch Wasser.
  • Die richtige Waschmaschine
    Energieeffiziente Waschmaschinen verbrauchen deutlich weniger Strom und Wasser. Dennoch sollte bei einer Teilbeladung der Maschine ein Energiesparprogramm benutzt werden.
  • Tropfende Wasserhähne vermeiden
    Tropfende Wasserhähne sollten so schnell wie möglich repariert werden. Durch einen tropfenden Wasserhahn kann an einem Tag zusätzlich 20 Liter Wasserverbrauch verursachen. Das wäre innerhalb von 2 Tagen die Wassermenge eines ganzen Duschbads.

Die richtige Bedienung der Spülmaschine spart Wasser und Energie

Schon beim Kauf und Anschluss der Spülmaschine Strom sparen

Beim Kauf einer Spülmaschine sollten Sie einen Blick auf das Energielabel werfen. Darauf können Sie die Effizienzklasse ablesen. Je besser die Effizienzklasse ist, desto sparsamer verbraucht das Gerät Strom.

Spülmaschinen verbrauchen viel Energie beim Aufheizen von Wasser. Der Stromverbrauch lässt sich reduzieren, wenn diese einen zusätzlichen Warmwasseranschluss besitzen.

 

Passendes Programm beim Spülen wählen

Nutzen Sie ein Automatikprogramm, damit stellt sich das Spülen auf den Verschmutzungsgrad des Geschirrs ein. Für empfindliches Geschirr eignet sich ein Schonprogramm, wohingegen stark verschmutztes Geschirr ein Intensivprogramm benötigt. Für leicht verschmutztes Geschirr können Öko-Programme mit niedrigem Energieverbrauch genutzt werden. Kurz- und Schnellsparprogramme sollten vermieden werden. Sie verkürzen zwar den Reinigungsvorgang, hinsichtlich des Wasser- und Stromverbrauchs sind sie jedoch ineffizient.

 

Gehen Sie richtig mit Ihrer Spülmaschine um

Um zusätzliche Wasser- und Energiekosten zu vermeiden, spülen Sie das Geschirr nicht vorher ab. Es genügt, wenn Sie vorher die groben Speisereste entfernen. Außerdem sollte die Spülmaschine, wenn möglich, nur vollbeladen angeschaltet werden.

Vergessen Sie nicht, die Gerätetür der Spülmaschine zu schließen. So vermeiden Sie ein Antrocknen der Essensreste an gebrauchten Geschirr.

Geld sparen beim Wäsche waschen

Schon vor dem Waschen Geld sparen

Achten Sie beim Kauf von neuen Waschmaschinen auf die Energieeffizienzklasse. Empfehlenswert sind Geräte mit der Klasse A+++, da diese laut dem Energielabel den niedrigsten Stromverbrauch aufweisen.

Mit Hilfe eines zusätzlichen Warmwasseranschlusses oder nachgerüsteten Maschinen mit Vorschaltgerät benötigen Waschmaschinen beim Erhitzen des Wassers weniger Energie.

Waschmaschinen, die eine Mengenautomatik besitzen, erkennen durch Sensoren die Ladungsmenge und führen dadurch nur die benötigte Wassermenge und den Strom zum Erhitzen zu. Das spart ebenfalls Geld.

 

Waschen Sie Ihre Wäsche sparsam

Für normal verschmutzte Wäsche reicht ein 30°C-Waschgang. Dieser benötigt zudem nur die Hälfte des Stroms einer 60°C-Wäsche.

Zusätzlich Energie sparen Sie bei Energiesparprogrammen, da diese mit geringerer Temperatur waschen. Allerdings verlängert sich hier der Waschvorgang.

Vorwäsche sollten Sie nur bei stark verschmutzter Kleidung anwenden.

Schauen Sie, ob eine Zeitvorwahl wirklich notwendig ist. Durch die eine lange Stand-by-Phase kann unnötig Energie verbraucht werden.

Es gibt Kleidungsstücke, die ausschließlich für die Handwäsche geeignet sind. Um den Wasserverbrauch zu reduzieren, fügen Sie einen Schuss Essig der Wäsche hinzu. Dies unterstützt den Erhalt der leuchtenden Farben und sorgt dafür, dass der Waschzusatz rascher aus den Textilien gespült wird.

Nicht immer ist eine Wäsche von Nöten. In einigen Fällen reicht es aus, Ihre Kleidung zum Lüften für mehrere Stunden an die frische Luft zu hängen. Dadurch können sich bereits unangenehme Gerüche verflüchtigen. Diese Anwendung spart nicht nur Strom, sondern schont auch die Textilien.

 

Effektives Schleudern spart Energie

Je besser eine Maschine die Wäsche schleudert, desto weniger Energie wird anschließend beim Trocknen im Wäschetrockner verbraucht. Zum Beispiel besitzt die Wäsche nach dem Waschen mit 1.600 Umdrehungen eine Restfeuchte von 44 Prozent, wohingegen eine Wäsche nach einem Schleudergang mit 1.000 Umdrehungen noch eine Restfeuchte von 59 Prozent besitzt.

Achten Sie jedoch darauf, dass die Wäsche bei stärkerer Schleuderumdrehung auch stärker knittert.