Tipps und Hinweise zum Energieausweis bedarfsorientiert online

Wie wird der bedarfsorientierte Energieausweis erstellt?

Bei der Online-Variante des bedarfsbasierten Energieausweises findet kein Vor-Ort-Termin eines Energieberaters statt. Über den vom Kunden auszufüllenden Erfassungsbogen werden alle relevanten Daten des Gebäudes und der Anlagentechnik aufgenommen, die für die Ausstellung des bedarfsorientierten Energieausweises nach Vorgaben der EnEV notwendig sind. Das vollständig ausgefüllte Formular bildet die Basis für das zugrundeliegende Berechnungsverfahren.

Folgende Unterlagen sollten Sie bereithalten:

  • Komplette Baupläne (Grundrisse, Ansichten, Gebäudeschnitt und Lageplan)
  • Baubeschreibung (Aufbau Kellerdecke, Außenwände, Dach) 
  • Daten/ Warmwasserbereitung
  • Angaben (technische Spezifikation) zu bereits durchgeführten Wärmeschutzmaßnahmen und anderen Modernisierungsmaßnahmen.

Wann erhalte ich den Energieausweis und wie lange ist er gültig?

Der bedarfsorientierte Energieausweis wird Ihnen bis 4 Wochen nach Bestelleingang per Post zugesandt. Ab dem Datum der Ausstellung ist er dann 10 Jahre gültig.

Wie beantrage ich den bedarfsorientierten Energieausweis?

Den bedarfsorientierten Energieausweis können Sie bei uns bestellen. Füllen Sie dazu bitte den vorbereiteten Datenerfassungsbogen aus. Zum Versand haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Ausgefülltes Formular speichern und per Emailanhang absenden
  • Ausgefülltes Formular ausdrucken und per Briefpost senden

    Die Kontaktdaten finden Sie auf dem Datenerfassungsbogen.

Allgemeine Hinweise zum Energieausweis:

Ein Energieausweis macht den Energiebedarf transparent und gibt Aufschluss über die energetische Qualität eines Gebäudes. Er stellt für potenzielle Käufer oder Mieter eine Vergleichsmöglichkeit zu verschiedenen Objekten dar und bildet eine Grundlage für mögliche Sanierungsmaßnahmen.

Anhand der ermittelten Energiekennwerte werden Gebäude in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Im Bedarfsfall enthält das Ausweisdokument kurz gefasste Modernisierungsempfehlungen.

Der Energieausweis wird grundlegend für das gesamte Gebäude und nicht für einzelne Wohnungen ausgestellt.

Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) ist der Energieausweis für Immobilienbesitzer verpflichtend, wenn sie ihr Haus verkaufen oder vermieten wollen. Das bedeutet, der Ausweis ist bei Besichtigung vorzulegen und bei Verkauf oder Vermietung dem neuen Besitzer bzw. Mieter auszuhändigen. Wird kein Ausweis vorgelegt, drohen juristische Konsequenzen mit zum Teil hohen Bußgeldern. 

Die Gebäude-Energieausweise werden durch zugelassene Energieberater nach den jeweils aktuell gültigen Bestimmungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) erstellt. Der Ausweis wird beim Deutschen Institut für Bautechnik registriert. Die Gebühren dafür sind bereits im Endpreis enthalten.

Beim Energieausweis wird zwischen zwei Arten nach dem Bewertungsverfahren unterschieden, dem Verbrauchsausweis und dem Bedarfsausweis.

Beim Verbrauchsausweis bildet der gemessene Energieverbrauch der letzten 3 Jahre die Grundlage zur Erstellung. Die Bewertung ist stark abhängig vom jeweiligen Nutzerverhalten. Diese Ausweisvariante ist in der Erstellung relativ einfach und kostengünstig.

Der Bedarfsausweis basiert auf der Grundlage des berechneten Energiebedarfs anhand einer technischen Analyse aller energetischen Gebäudedaten. Das Bewertungsverfahren ist aussagefähiger und unabhängig vom Nutzerverhalten. Der energetische Zustand eines Gebäudes ist exakter darzustellen und Hinweise zu möglichen Modernisierungsmaßnahmen lassen sich genauer ableiten. Dieses Bewertungsverfahren ist aufwendiger und der Ausweis kostenintensiver.


 

Entscheidungskriterien für die Wahl der richtigen Ausweisart:



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