Februar: Winterspaziergang im Branitzer Park


Strecke: 4,7 km

Gehzeit: ca. 1 h

Schwierigkeit: leicht


Sehenswertes

Seepyramide: Sie ist das Allerheiligste des Branitzer Parks und über die Jahre zum Wahrzeichen von Cottbus geworden. Die restaurierte, über 13 m hohe Seepyramide, auch Tumulus genannt, ist eine Insel in dem künstlich angelegten Pyramidensee. Sie wurde 1856 erbaut als Grabstätte für den „grünen Fürsten“ Hermann von Pückler-Muskau. Diese Art des Grabhügels gilt weltweit als einmalig.

Landpyramide: Die zweite Pyramide im Branitzer Park wurde 1863 fertiggestellt. Ursprünglich sollte die zwölfstufige Landpyramide als Grab für Pücklers Frau dienen. Diese starb jedoch schon 1854 und wurde auf dem alten Branitzer Dorffriedhof beigesetzt, später in den Tumulus umgebettet. So wurde die Pyramide nie zum Grab. Im Gegensatz zur Seepyramide ist sie teilweise begehbar, Kinder nutzen sie im Winter gern zum Schlittenfahren. 


Streckeninfo

Vom großen Parkplatz aus an der Kastanienallee starten Sie Ihren einmaligen Spaziergang durch einen der schönsten Landschaftsgärten Deutschlands, den denkmalgeschützten Branitzer Park. Überqueren Sie den Rubinienweg und schlendern Sie direkt auf den Gutshof zu – quasi das Eingangstor zum Branitzer Park.

Vorbei am Kavaliershaus und dem Marstall führt Sie der Weg zum barocken Schloss Branitz durch den sogenannten Blumenpark und dem romantischen Pergola-Garten. Auch wenn diese im Februar noch nicht ihre volle Schönheit präsentieren können, so lässt sich bereits im Winter erahnen, von welch liebevoll angelegter Pracht Besucher und Gäste hier empfangen werden. Weiter geht es rechts vorbei am Schloss. Sie passieren nun eine der zahlreichen Brücken über die vielen künstlich angelegten Wasserläufe im Park und überqueren den Branitz-Dissencher-Hauptgraben, der den Schloßsee und den Schwarzen See miteinander verbindet. Halten Sie sich weiter rechts und folgen Sie dem Weg in Richtung Gondelhafen. Von Mai bis Oktober können Sie bei einer Gondelfahrt seltene Wasservögel aus dem nahe gelegenen Tierpark bewundern.

Gehen Sie weiter geradeaus bis zum Torhaus, das einzige bis heute erhaltene Eingangstor des Parks. Biegen Sie links ab und folgen Sie dem Weg, am Schilfsee vorbei, bis Sie die geheimnisvollen Pyramiden erreichen. Linker Hand ruht die Landpyramide, im Winter meist umgeben von aufgeweckten Kindern, die diese gern als Schlittenberg nutzen. Dahinter schlängelt sich ein See, welcher mit dem Pyramidensee verbunden ist und auf dem die einmalige Seepyramide geheimnisvoll auf ihrer künstlichen Insel thront. 

Im großen Bogen führt Sie der Weg links am Schlangensee vorbei zum Hermannsberg. Halten Sie sich nun immer rechts und gehen Sie zurück in Richtung des Schwarzen Sees, südlich des Schlosses gelegen. An diesem gehen Sie rechts vorbei und geradewegs auf die Parkschmiede zu, dem historischen Haupteingang des Parks. Biegen Sie hier links ab und laufen Sie zurück über den Gutshof zum Parkplatz, dem Ausgangspunkt Ihres Spaziergangs. Wenn Sie mögen, können Sie vorher im Kavaliershaus einkehren und sich in dem nostalgischen Restaurant im Biedermeierstil kulinarisch verwöhnen lassen.



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