Städte & RegionenWeinstraßeKlassisch, sächsisch, trocken: das sind Weine aus Sachsen, genauer gesagt aus der Gegend zwischen Pirna und Diesbar-Seußlitz. Hier erstreckt sich nämlich das kleinste Weinanbaugebiet Deutschlands. Mit einer Rebanbaufläche von 430 Hektar macht der sächsische Weinanbau nur 0,4 Prozent des gesamtdeutschen Anbaus aus, mengenmäßig sogar nur 0,2 Prozent. Seit mehr als 800 Jahren wird in Sachsen Wein angebaut. Die erste urkundliche Erwähnung gab es im Jahr 1161, als Markgraf Otto der Reiche einen Meißner Weinberg übereignet bekam. Aber bereits zu Beginn des 12. Jahrhunderts soll Bischof Benno in der Nähe des Meißner Burgberges die ersten Weinstöcke gepflanzt haben. Der Weinanbau in dieser Gegend ist durch das milde Klima des oberen Elbtals möglich. "Meißner Weine" sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Als "Meißner Weine" werden alle Weine aus dem Elbe-Anbaugebiet bezeichnet. Neben traditionelle Sorten werden auch "Trendsorten" wie Burgunder, Blauer Spätburgunder oder Dornfelder angebaut. Wo es guten Wein gibt, wird natürlich auch gefeiert. Wer sich nicht nur für die Weinverkostung interessiert, sondern auch für den Anbau, die Geschichte und die Lagerung, der kann an den Tagen des offenen Weingutes an einer Berg- und Kellerführung teilnehmen. Wem diese Informationen rund um den Wein noch nicht genügen, bekommt noch ausführlichere Informationen unter http://www.meiland.de/weinstrasse.
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