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Biomasse

 

Gespeicherte Sonnen-Energie

Der Ursprung von Biomasse ist Sonnenenergie, denn mit Hilfe von Sonnenlicht wandeln Pflanzen beim Prozess der Photosynthese Kohlendioxid und Wasser in energiereiche Stoffe wie Zellulose, Zucker oder Stärke um. Als Nebenprodukt entsteht Sauerstoff. Werden Pflanzenteile (Holz) verbrannt, dann wird diese gespeicherte Energie in Form von Wärme freigesetzt. Auch Kohlendioxid wird bei der Verbrennung wieder frei.

Da Pflanzen Tieren und Menschen oft als Nahrungsquelle dienen, wird über Pflanzen (zum Beispiel Getreide, Obst, Gemüse) gespeicherte Sonnenenergie in den Organismus aufgenommen, die selbst nach dem Verdauen in den Exkrementen – wenn auch in kleineren Mengen – vorhanden ist. Der überwiegende Teil der über Pflanzen aufgenommenen Sonnenergie wird im Organismus für bio-chemische Prozesse benötigt.

Nutzt man also Biomasse zur Stromerzeugung, dann nutzt man genau genommen Sonnenenergie. Jedes Jahr werden circa 150 Milliarden Tonnen Biomasse auf der Erde gebildet. 99 Prozent davon sind pflanzlichen Ursprungs.

 

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