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Kernkraft

Sicherheit im Kernkraftwerk - Getrennte Systeme sorgen für Sicherheit

Foto: Mann bei Sicherheitsüberwachung

Für größtmögliche Sicherheit bei Kernkraftwerken sorgen eine Reihe von Barrieren. Schon der Brennstoff ist gasdicht in Metallröhren eingeschweißt. Sie befinden sich in einem Reaktordruckbehälter, dessen stählerne Hülle bis zu 25 Zentimeter stark ist. Dieser Druckbehälter ist von einer Betonkammer umgeben, deren zwei Meter dicke Wände für eine vollständige Abschirmung von Gamma- und Neutronenbestrahlung sorgt. Nach außen schließt sich dann der Sicherheitsbehälter an, der aus drei Zentimeter dicken Stahlplatten gefertigt ist. Durch seine Form kann er auch dampfförmige Kühlmittel aufnehmen. Und schließlich folgt die bis zu zwei Meter dicke Stahlbetonhülle. Zusätzlich sind die Wasser-Dampf-Kreisläufe von den Kühlwasser-Kreisläufen getrennt, damit bei einem Störfall keine radioaktiven Stoffe nach außen gelangen können.

In Deutschland sind Siedewasserreaktoren und Druckwasserreaktoren im Einsatz. Beide nutzen Wasser als Moderator zum Abbremsen der Neutronen. Das ist ein weiterer Sicherheitsfaktor, denn bei Ausfall des Kühlsystems sinkt die Zahl der gebremsten Neutronen, wodurch die Kettenreaktion abklingt. Außerdem sind deutsche Kernkraftwerke mit Nach- und Notkühlsystemen ausgestattet.

 

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