WasserkraftPumpspeicherkraftwerkPumpspeicherkraftwerke funktionieren prinzipiell wie Speicherwasserkraftwerke, nutzen also die Energie des Wassers, das aus enormen Fallhöhen stürzt und Turbinen antreibt. Es gibt im Wesentlichen nur einen zentralen Unterschied. Das Wasser wird nicht durch einen natürlichen Zulauf in großen Höhen in Form eines Sees gespeichert, sondern zuerst hoch in ein Becken gepumpt, um es dann abzulassen und zur Energiegewinnung zu nutzen. Das heißt also, zuerst wird Energie gebraucht, um das Wasser hoch zu pumpen, um dann wieder die potenzielle Energie in elektrischen Strom umzuwandeln. Macht das denn Sinn? Das tut es. Denn in Zeiten geringen Strombedarfs werden die Stromüberkapazitäten genutzt, um das Wasser nach oben zu befördern und erst dann Energie zu gewinnen, wenn erhöhter Bedarf besteht. Im Grunde genommen sind Pumpspeicherkraftwerke damit nichts anderes als gigantische Akkumulatoren. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die zweifache Umwandlung von Energie ebenfalls sinnvoll, auch wenn dabei nur ein Wirkungsgrad von 75 Prozent erreicht werden kann. Denn in Zeiten von Stromüberschuss sind die Preise eher niedrig – in Spitzenzeiten aufgrund erhöhter Nachfrage entsprechend höher.
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