Startseite Kontakt Übersicht www.enviaM.de

Wasserkraft

Speicherwasserkraftwerk

Bei Speicherwasserkraftwerken wird Wasser in hochgelegenen Seen gespeichert und dann in ein tiefer liegendes Kraftwerk geleitet. Das geschieht über Druckrohrleitungen oder unter der Erde liegende Druckstollen. Vor solchen Leitungen befindet sich das Wasserschloss: ein Ausgleichsbecken, das beim Abstellen der Turbinen das nachdrängende Wasser aus dem Speicher dämpft. Damit wird verhindert, dass zu viel Druck auf Leitungen und Turbine entsteht.

Das größte deutsche Kraftwerk dieser Art wurde bereits 1924 am Walchsee in Betrieb genommen und erbringt eine Jahresleistung von 320 Millionen Kilowattstunden. Da man mit einer Kilowattstunde 40 Stunden Musik vom CD-Player hören kann, könnte mit der Kraftwerksleistung eines Jahres 1,3 Milliarden Stunden lang Musik genossen werden.

Speicherwasserkraftwerke werden in erster Linie dann eingesetzt, wenn kurzfristig mehr Energie benötigt wird. In solchen Bedarfszeiten kann die im Wasser „schlummernde“ Energie in elektrische Energie umgewandelt und in das Stromnetz eingespeist werden.

 

Lexikon

Fachbegriffe leicht verständlich

Energiespartipps

Logo der RWE Gruppe