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Wasserkraft

Laufwasserkraftwerk

Foto: Laufwasserkraftwerk Mittweida

Viele Laufwasserkraftwerke speisen in Deutschland Strom ins Netz. Die größten von ihnen liegen an Rhein, Donau, Iller, Lech, Isar, Inn und Mosel. Alle zusammen genommen, erbringen mit circa 2.600 Megawatt pro Jahr die Leistung von vier großen Wärmekraftwerken. Laufwasserkraftwerke arbeiten im Allgemeinen rund um die Uhr und liefern so Strom vor allem für den Grundbedarf.

Laufwasserkraftwerke sind überaus wirtschaftlich, denn sie haben eine sehr lange Lebensdauer und dabei relativ geringe Betriebskosten. Die hohen Investitionskosten für die Errichtung sind damit bald eingespielt.

Werden die Flüsse als Handelswege genutzt, so sind sie zusätzlich mit Schleusen ausgestattet. Um Fischen bei ihren Laichwanderungen die Passage der Stauwehre zu ermöglichen, sind viele Laufwasserkraftwerke heute mit so genannten Fischtreppen ausgestattet. Auch in anderer Hinsicht ist dieser Kraftwerkstyp überaus umweltverträglich: Er produziert weder Schadstoffe noch Abwärme und erhöht durch das Einblasen von Druckluft beim Wehrüberlauf die Selbstreinigungskraft des Wassers.

 

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